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Europäische StadtRegionen

Einhergehend mit dem gesellschaftlichen Wandel ändern sich die von Menschen geprägten Nutzungsmuster von Räumen. In den kommenden Jahrzehnten sind neue, eklatante Überformungen zu erwarten: Seit Beginn des 21. Jahrhunderts leben erstmals mehr Menschen in Städten statt auf dem Land - Tendenz steigend. Unter dem Einfluss des demografischen Wandels werden sich ländliche Räume zum Teil drastisch entleeren. Auch die Entwicklung der Städte verläuft in den nächsten Jahrzehnten ungleichgewichtig: Neuen Zentren mit zunehmender Suburbanisation stehen Städte mit sinkender Bevölkerungszahl gegenüber, die um EinwohnerInnen konkurrieren, um intakte Gemeinwesen zu bleiben. Ein vermehrtes Nebeneinander von zentrifugalen und zentripetalen Kräften führt zu komplexen Differenzierungs- und Diversifizierungsprozessen.    

Die FI R&R setzt sich mit vielfältigen Detailaspekten dieses Szenarios auseinander. Dabei folgt sie folgenden Prämissen:

  • Sie nimmt Städte und ihr Umland in ihren vielfältigen Wechselbeziehungen in den Blick.
  • Sie arbeitet im europäischen Vergleich.
  • Sie verquickt historische und aktuelle Analysen mit zukunfts- und anwendungsorientierten Konzepten und Planungen.
Letzte Änderung: 07.10.2010